Ausflug nach Osthofen am 27. Februar

Schon seit vielen Jahren besucht unsere Schule das ehemalige Konzentrationslager in Osthofen. Auch dieses Jahr sind die 10. Klassen dort wieder hingefahren, um einen kleinen Einblick in die Zeit des Nationalsozialismus zu bekommen. Vor unserem Besuch in dem ehemaligen KZ wussten wir bereits schon viel über die NS-Zeit aus dem Unterricht. Jedoch ist es ein Unterschied nur über ein KZ zu reden und wirklich eines zu besuchen. Als wir im Konzentrationslager angekommen sind, wurden alle Klassen einem Führer/einer Führerin zugeteilt, der/ die für die Tour zuständig war.

Am Anfang der Führung wurde ein kleiner historischer Einstieg gemacht, damit wir wussten, wo wir uns ungefähr in der Geschichte befanden. Während des Rundgangs wurden uns unterschiedliche Bilder aus der NS-Zeit gezeigt, damit wir uns vorstellen konnten wie es damals aussah. Wir waren zum Beispiel auch in einer großen Halle, in der die Gefangenen geschlafen haben und auf dem Vorplatz, wo die Gefangenen einfach nur stundenlang herumstanden. Zwischendurch wurden uns viele persönliche Geschichten erzählt, die uns einen besonderen Einblick in das Leben der Gefangenen gaben. Wir konnten viele neue Dinge lernen. Uns wurde bewusst wie schrecklich es war in einem KZ gefangen gehalten zu werden. Man wurde körperlich sowie physisch gequält und mental ausgenutzt. Am Ende hat uns unser Guide zwei Gefangene und deren Ausbruchsgeschichten vorgestellt, was ein spannender Abschluss war.

Ein Highlight bei unserem Besuch war die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. Einer unserer Stufensprecher, unsere Stufenleitung, Vertreter vom SEB (Schulelternbeirat) und die Vertreter vom KZ haben unterschrieben. Mit dem Kooperationsvertrag ist die Zusammenarbeit von KZ und GMO noch einmal bestätigt und verstärkt worden. Durch den Vertrag wird es in Zukunft weitere Besuche sowie verschiedenste Projekte geben.

Insgesamt hat uns der Besuch gut gefallen und wir konnten viele Informationen mitnehmen.

von Rebecca Deininger und Diana Nelle

Ein besonderer Dank gilt Frau Mühle und Frau Manthey, die sich in besonderem Maße für das Zustandekommen dieser Kooperation eingesetzt haben, sowie unserem SEB und der SV, die diese Kooperation mittragen.


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